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Höchstleistung fördern und Mitarbeiter binden – So führen Sie richtig

Ihr Team zur Höchsleistung zu führen, ist eine großartige Erfahrung. Doch auf dem Weg dorthin können Ihnen einige Hindernisse begegnen.

Ein unbefriedigender Umgang mit Fehlern, Ausgrenzung eines Teammitglieds und fehlende Integration oder ein mangelndes Engagement der Teammitglieder zur Erreichung der Ziele sind Stolpersteine auf dem Weg dorthin. Wenn Sie Höchstleistung erzielen, schaffen Sie mit den Ihnen verfügbaren Ressourcen den bestmöglichen Output –egal in welchem Bereich. Sie arbeiten mit Ihrem Team ergebnisorientiert an Lösungen und nutzen Synergien optimal aus. Sowohl Zeit als auch andere Ressourcen setzen Sie so nutzbringend ein, anstatt sie für interne Reibereien oder unnötige Diskussionen zu verschwenden.

Alles auf einen Blick

Ein Team setzt sich aus verschiedenen Mitgliedern zusammen, die gemeinsam ein klar definiertes Ziel verfolgen. Die Verschiedenheit der Mitglieder ist gewollt und wird von allen akzeptiert und geschätzt. Die Kommunikation untereinander ist unbelastet und ergebnisorientiert. Für alle Teammitglieder steht die Aufgabe an erster Stelle, sich mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen zur gemeinsamen Problemlösung einzubringen.

Im Vordergrund der Teamarbeit steht der Auftrag des Teams – und jedes Mitglied engagiert sich zu 100 Prozent, um diesen Auftrag zu den definierten Rahmenbedingungen zu erfüllen. Wenn diese Beschreibung auf ein Team zutrifft, handelt es sich um ein Hochleistungsteam.

Wie Hochleistungsteams funktionieren:

Sehen Sie z. B. bei den Boxenstopps in Autorennen. Das Boxen-Team wechselt in nur wenigen Sekunden die Reifen des Autos, da alle Aktivitäten sämtlicher Teammitglieder perfekt ineinandergreifen.

Oder betrachten Sie eine siegreiche Fußballmannschaft: Die einzelnen Spieler füllen ihre Position optimal aus. Wenn es Probleme gibt, helfen die Spieler flexibel und ergebnisorientiert dort aus, wo das Team sie gerade braucht. Ein Hochleistungsteam benötigt einen Teamleiter, der das Team als Gesamtes ausrichtet und führt.

Außerdem kennt der Leiter seine Teammitglieder bezüglich ihrer Fertigkeiten und Potenziale und setzt sie entsprechend ein. Die Mitglieder eines Hochleistungsteams wiederum verstehen sich als Teil eines Ganzen – und stellen ihre individuellen Ziele hinter die Teamziele.

Die Erreichung von Höchstleistungen im Team stellt aber keinesfalls einen einmalig zu erreichenden Zustand dar. Vielmehr ist es die dauerhafte Optimierung der Teamarbeit sowie die Zusammenstellung der Mitglieder. Für Ihren Unternehmenserfolg bedeutet dies, auf neue Bedürfnisse und veränderte Rahmenbedingungen besser reagieren zu können.

Gelingt es Ihnen, die Mitglieder*innen aus Ihrem Team zu Höchstleistungen zu motivieren, stärken Sie gleichzeitig auch die Mitarbeiterbindung.

Welche Bedeutung hat Höchstleistung für Ihren Unternehmenserfolg?

5.Vorteile

  • Wenn Teams zusammen Höchstleistungen erreichen wollen, leben sie eine gemeinsame Unternehmensvision. Der Teamerfolg steht dabei klar über dem Einzelerfolg, wodurch sich die Mitglieder stärker an das Unternehmen binden. Demnach hat jedes Teammitglied eine klare Vorstellung davon, was der Einzelne dafür tun kann. Die gemeinsame Vision beantwortet zudem jedem die Frage, warum er / sie tut, was er tut.
  • Gemeinsame Ziele sorgen für ein sehr hohes Motivationsniveau und schaffen Freiräume für Eigeninitiative. Es entwickelt sich eine eigene Teamkultur.
  • Es herrscht eine ausgeprägte Feedbackkultur, sowohl innerhalb der Gruppe als auch von außen. Diese stärkt die Bindung der Teammitglieder untereinander.
  • Hochleistungsteams leben eine Offenheit für Fehler. Ihnen ist bewusst, dass aus Fehlern gelernt wird und sie ein hohes Entwicklungspotenzial haben. Es entstehen neue Innovationen und Teams bauen sich eine psychologische Sicherheit auf.
  • Die hohe Entscheidungsfreiheit der einzelnen Teammitglieder sorgt für die bestmögliche Entfaltung der Motivation und Potenziale. Dabei trägt jedes Mitglied ein hohes Maß an Verantwortung.

Gelingt es Ihnen als Führungskraft, Ihr Team zu Höchstleistung zu führen, gewinnen Sie auf mehreren Ebenen. Motivierte Mitarbeiter leisten einen erheblichen Beitrag zum Unternehmenserfolg. Denn fehlt es Ihren Mitarbeiter*innen an Motivation, bedeutet das Kosten.

Laut einer Studie von Gallup belaufen sich die wirtschaftlichen Gesamtkosten in Deutschland auf bis zu 118,4 Milliarden € im Jahr. Im Schnitt leistet jemand, der demotiviert ist oder innerlich gekündigt hat, 34 % weniger.

Zudem sorgen die entstandene Teamdynamik und die Verbundenheit zu den gemeinsamen Zielen für eine sehr starke Mitarbeiterbindung. So kommt es seltener vor, dass Ihre Talente zur Konkurrenz abwandern.

Höchstleistung - Skillgainer

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Wieso auf Best Practice Methoden zu setzen, um das eigene Team zu Höchstleistung zu führen?

Eine Best Practice Methode bietet Ihnen die studierte Wirtschaftsinformatikerin und Mitgeschäftsführerin bei BISCHOFmanagement Frau Anita Bischof. Außerdem ist sie als zertifizierter Coach der Steinbeis University und als Consultant tätig. Vor ihrer Selbstständigkeit hatte sie mehrere Jahre verschiedene Führungsrollen inne. Die Kernthemen Ihrer Tätigkeit sind Mitarbeiter-Führung, Optimierung der Zusammenarbeit, Teamentwicklung, Selbstmanagement, Rekrutierung sowie Kommunikation und Moderation von Workshops. Im Coaching und in der Beratung ist es ihr wichtig, die brennenden Probleme zu erfassen und zusammen mit dem Kunden tragfähige Lösungen für die Praxis zu erarbeiten.

Zusammen mit Skillgainer hat sie ihre Best Practice Methode um das Team zu Höchstleistungen zu führen rezeptartig für Sie bereitgestellt.

In drei einfachen Schritten können Sie mit Frau Anita Bischof und Skillgainer lernen, wie Ihren Soll-Zustand formulieren und Ihr Team zu Höchstleistung führen:

Höchstleistung fördern und Mitarbeiter binden – So führen Sie richtig

Inhaltsverzeichnis

  1. Den Soll-Zustand formulieren
        1.1 Die richtigenKompetenzbereiche den Aufgaben zu ordnen
  2. Testen Sie Sich
  3. Zeigen Sie uns Ihre Erfolge

 

1. Den Soll-Zustand formulieren

“Die Stärke des Teams ist jedes einzelne Mitglied. Die Stärke
eines jeden Mitglieds ist das Team.”

Phil Jackson

Wenn Sie den Soll-Zustand formulieren, treten Sie innerlich einen Schritt von Ihrer Teamarbeit zurück und halten schriftlich fest, weshalb Ihr Team da ist und was Sie zusammen erarbeiten. Dabei helfen Ihnen folgende Fragen, die Sie möglichst konkret beantworten sollten:

  • Was ist unser Auftrag?
  • Wozu sind wir da?
  • Wer ist unsere Zielgruppe?
  • Für wen arbeiten wir?
  • Wer nutzt das, was wir erarbeiten?
    Beschreiben Sie Ihre Zielgruppe möglichst genau. Je konkreter Sie diese benennen, umso genauer können Sie sich in deren Bedürfnisse und Anforderungen hineindenken.
  • Welche brennenden Probleme hat unsere Zielgruppe?
    Hier beschreiben Sie das, wofür Sie Ihrer Zielgruppe einen effektiven Nutzen bieten wollen.
  • Was sollen unsere konkreten Leistungen sein oder was sollen unsere Produkte können?
    Was sind die einzelnen Aufgaben zu unserem Auftrag?

Aus den schriftlich festgehaltenen Aufgaben leiten Sie dann ab, welches Know-how und welche Kompetenzen notwendig sind, um den Auftrag zu bearbeiten. Außerdem ergeben sich aus den Aufgaben verschiedene Teamrollen. Formulieren Sie für die einzelnen Rollen möglichst genaue Anforderungsprofile. Ein Softwareentwicklungsteam braucht z. B. einen Projektleiter, einen Business-Analysten, einen Programmierer, einen Tester und einen, der die Endbenutzerdokumentation sowie Benutzerschulungen erstellt und durchführt.

Der Business-Analyst benötigt folgende Fähigkeiten: Er muss u. a. mit Anwendern gut kommunizieren, strukturiert denken und Know-how zum Fachgebiet haben. Der Programmierer wiederum muss u. a. die Programmiersprache beherrschen, über Logik verfügen und seine Softwareprogramme in sinnvolle Module aufteilen. Die Anforderungen an die einzelnen Rollen sind entsprechend der zugeordneten Aufgaben unterschiedlich. Sie überlegen sich also zu den einzelnen Aufgaben eines Teammitglieds, was diese an Know-how, Erfahrungen und Kenntnissen erfordern.

Welche Hilfsmittel und Ressourcen unterstützen unsere Arbeit optimal?

Überlegen Sie sich, welche Hilfsmittel Sie bei Ihrer Arbeit entlasten. Das könnte beispielsweise ein konkretes Analysetool sein, das den Business Case beschreibt. Oder ein Tool, mit dem Sie Tests vorbereiten, einzelne Testverläufe dokumentieren und die Resultate protokollieren. Vielleicht hilft Ihnen auch ein Tool zur Tagesplanung, in welchem Sie die Arbeitsaufträge für die einzelnen Mitarbeiter erfassen.

Wie laufen unsere Prozesse optimal?

Bestimmte Indizien verraten Ihnen, ob Prozesse bereits optimal laufen: z.B. sind bei gut laufenden Prozessen kaum Rückfragen notwendig. Außerdem gibt es kaum bzw. keine Wartezeiten zwischen den einzelnen Arbeitsschritten.

Das Team produziert wenig Fehler. Im gesamten Prozess erbringt Ihr Team somit fast durchgehend Nutzleistungen statt Fehlleistungen. Weiterhin stehen alle Ressourcen bereit, um die einzelnen Aufgaben zu bearbeiten, und Sie verschwenden wenig Zeit dafür, Unterlagen o. Ä. zu suchen.

Höchstleistung - Skillgainer

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1.1 Die richtigen Kompetenzbereiche den Aufgaben zu ordnen

Mögliche positive Ausprägungen in den einzelnen Kompetenzbereichen sehen Sie im Folgenden:

a) Persönliche Kompetenzen

    • Flexibilität und Initiative
    • stellt sich schnell auf veränderte bzw. neue Sachlagen ein
    • richtet die Arbeitsführung auf neue Situationen aus
    • reagiert bei akuten Problemen schnell und behält die Übersicht
    • erkennt Aufgaben aus eigenem Antrieb und greift sie auf, ohne den Weg vorgezeichnet zu bekommen
    • hat den Mut, neue Wege vorzuschlagen
    • bildet sich selbstständig weiter
    • Auftreten
    • spricht frei und offen
    • schreibt kurz und klar
    • ist sicher im Auftreten
    • tritt anderen Menschen gegenüber offen auf
    • ist diskret
    • lässt Gesprächspartner aussprechen
    • behandelt Informationen vertraulich
    • hört zu
b) Fachliche Kompetenzen
    • verfügt über gutes Branchenwissen, hält Überblick über die Entwicklungen in der Branche
    • denkt markt- und ergebnisorientiert
    • kennt die Unternehmensorganisation
    • verfügt über Fachwissen bzgl. der eigenen Tätigkeit
    • löst Aufgaben konsequent
c) Kompetenzen zur Selbstorganisation
    • Arbeitsqualität
    • setzt Organisationshilfen ein
    • plant die eigene Arbeit überzeugend
    • erkennt und kommuniziert eigene Fehler
    • braucht kaum kontrolliert zu werden
    • informiert Vorgesetzte umfassend und zeitnah
    • Arbeitsquantität
    • erledigt Arbeit in vorgegebener Zeit
    • zeigt Ausdauer und Stetigkeit bei der Arbeit
    • Urteilsvermögen und Kontrolle
    • erkennt Ziele und Notwendigkeiten
    • wählt neue Lösungswege nach Wirksamkeit und setzt sie dementsprechend ein
    • kontrolliert eigene Arbeitsergebnisse
    • setzt Prioritäten richtig
    • setzt Controlling-Instrumente ein
    • Kostenbewusstes Handeln
    • erreicht vorgegebene Ziele mit möglichst geringem Zeitaufwand
    • erkennt und behebt Verlustquellen
    • geht rationell mit Ressourcen um
d) Kompetenzen bezüglich Zusammenarbeit und Kommunikation
    • Zusammenarbeit
    • beteiligt sich an gemeinsamen Aufgaben
    • beschafft sachdienliche Informationen unter Ausnutzung aller sinnvollen Kommunikationswege
    • leitet Informationen exakt und schnell weiter
    • merkt sich wichtige Gedanken in Gesprächen und knüpft daran an
    • pflegt offene und ehrliche Zusammenarbeit mit Kollegen/Vorgesetzten
    • ist Kollegen/Vorgesetzten gegenüber loyal
    • ist ein sachlicher Diskussionspartner
    • zielorientiertes Arbeiten und Überzeugungskraft
    • bildet sich auf der Basis persönlicher Fachkompetenz eine eigene Meinung und stellt diese verständlich dar
    • überzeugt durch Argumente sowie durch Sprache und Auftreten

Wollen Sie wissen,  wie Sie im Anschluss den Soll-Zustand mit Ihrem Ist-Zustand abgleichen und daraus mit Ihrem Team konkrete Maßnahmen zur Bereinigung Ihrer Defizite entwickeln?

2. Testen Sie sich

Beantworten Sie die beiden Fragen als Vorbereitung für die Formulierung Ihres Soll-Zustandes und halten Sie die Antworten dazu schriftlich fest:

1. Was ist das Ziel Ihrer Arbeit?
2. Wer ist die Zielgruppe Ihrer Arbeit

Wenn Sie diese beiden Fragen genau beantworten, wird dieser Schritt zu einem elementaren Bestandteil Ihrer Führungsfunktion.

3. Zeigen Sie uns Ihre Erfolge

Zeigen Sie uns, wie Sie Ihr eigenes Team zu Höchstleistungen motiviert haben und vermarkten Sie mit uns diese und andere Erfolge als Autor*in für Skillgainer.

Kati Kinzel
Author: Kati Kinzel