Gestalten Sie den ersten Eindruck

Lektion
Materials

Wenn wir mit anderen Menschen zusammentreffen, bilden wir uns in Sekundenbruchteilen eine Meinung. Dieser erste Eindruck entsteht spontan und weitgehend unbewusst. Er beruht auf Vorab-Urteilen, die wir im Laufe unseres Lebens entwickeln – von frühen Prägungen im Elternhaus über individuelle Lernerfahrungen bis zu situativen Einflüssen.

Noch haben wir keine belastbaren Sachinformationen bekommen, und doch messen wir gerade diesem ersten Eindruck große Bedeutung zu. Die Verhaltenswissenschaft nennt dies den Primäreffekt: Wir wollen unsere Unsicherheit gerade in sozialen Situationen schnell verringern und verlassen uns stark auf die ganz früh erhaltenen Hinweise.

Wenn Ihnen also an einem guten Start der Verhandlung gelegen ist, gestalten Sie den Moment des ersten Aufeinandertreffens sehr sorgfältig. Achten Sie darauf, eindeutige Signale zu senden. Ein kurzer kräftiger Händedruck, der Blick in die Augen und die Hinwendung zum Partner sind solche klaren Botschaften.

Ein Beispiel: Eine bekannte Unternehmerin tritt üblicherweise in Samt und Seide auf – zur Verhandlung mit den Gewerkschaften erscheint sie dann aber im schlichten schwarzen Mantel und rotem Schal.

Sie sind dran!

Beobachten Sie die Wirkung des Primäreffektes auf Sie selbst:

  • Worauf achten Sie wirklich, wenn Sie jemand neuem begegnen?
  • Welche Vorurteile treffen Sie über die Person? Und aus welchen Äußerlichkeiten oder Verhaltensweisen stammen sie?

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