Einleitung

Mitarbeiter orientieren sich am Verhalten ihrer Vorgesetzten – sowohl an gutem als auch an schlechtem Verhalten. Sie nehmen wahr, bewerten, schließen sich an oder handeln dagegen.

Führungskräfte geben nicht nur Orientierung mit dem, was Sie tun, sondern auch damit, wie sie es tun. Daher sollten Sie sich bewusst sein, dass Sie als Führungskraft ein Vorbild darstellen für:

  • Erscheinungsbild,
  • Einstellungen,
  • Haltungen,
  • Umgangsformen,
  • Handlungen im Alltag und in außergewöhnlichen Situationen.

Wasser predigen und Wein trinken?

Mitarbeiter wollen einen Vorgesetzten, der auf der einen Seite die Richtung und Perspektive vorgibt, sich aber auf der anderen Seite selbst genauso an Spielregeln und Abmachungen hält, wie er es von seinen Mitarbeitern erwartet. Ein Chef, der sich nach dem Motto Wasser predigen und Wein trinken verhält, wird von seinen Mitarbeitern als unglaubwürdig wahrgenommen und wenig akzeptiert.

Wenn eine Führungsfunktion nicht oder nur unzureichend besetzt ist, macht sich das bei den Mitarbeitern schnell durch Demotivation, Desinteresse, Resignation, Dienst nach Vorschrift oder im extremsten Fall Kündigung bemerkbar. Aktuelle Untersuchungen besagen, dass Mitarbeiter selten die Firma verlassen, sondern meist ihre Vorgesetzten.

Gute Vorbilder werden belohnt

In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie Ihr Verhalten Ihrer Vorbildrolle entsprechend reflektieren und für Ihre Mitarbeiter ein lohnenswerter Grund sind, mit Ihnen bzw. für Sie zu arbeiten.

Ein positives Vorbild für die eigenen Mitarbeiter zu sein, wird belohnt durch Motivation, Loyalität, gute Arbeit, Engagement, positives Klima usw. Auf die Vorbildrolle trifft eins zu eins die Wahrheit aus der Natur zu: Man erntet, was man sät.

Sie selbst belohnen sich mit Integrität und dem Wissen, dass Sie sich gegenüber anderen fair verhalten.