2.1.a Ihre Netzwerke

Gute Beziehungen zahlen sich aus. Sie dienen dem eigenen Wohl, machen das Leben leichter und sind der beste Helfer in der Not. Beziehungsnetze geben Sicherheit: Gut vernetzt ist man früher informiert, kann schneller reagieren und hat einen größeren Einfluss auf die Geschehnisse. Je zuverlässiger und belastbarer Ihre Netzwerke sind, desto leichter ist es, Probleme gemeinsam schnell und wirkungsvoll anzugehen. Sollen Netzwerke Bestand haben, wollen sie gepflegt und organisiert sein. Beziehungen beruhen auf Gegenseitigkeit. Geben und Nehmen sollten sich deshalb immer die Waage halten. 

  • Halten Sie sich für gut vernetzt?
  • Welchen Netzwerken gehören Sie an? Dazu zählt der örtliche Fußballclub genauso wie z. B. Xing oder LinkedIn.
  • Handelt es sich um aktive Kontakte? Ein Kontakt ist aktiv, wenn Sie ihn von persönlichen Treffen her kennen, wenn Sie miteinander telefonieren oder sich E-Mails schreiben.
  • Oder sammeln Sie lediglich Visitenkarten und Freunde in den sozialen Netzwerken, ohne mit den Menschen überhaupt zu kommunizieren? Falls ja, sind das im hier verwendeten Sinne keine echten Kontakte.
  • Auf wie viele Menschen können Sie wirklich zählen, wenn Sie in Schwierigkeiten sind?
  • Können diese Kontakte auch auf Sie zählen?

Beantworten Sie diese Fragen ganz ehrlich.

Ob Sie Teil eines funktionierenden Netzwerks sind, stellen Sie anhand der Qualität und Quantität der Informationen fest, die Sie erhalten. Sie erkennen daran, dass Sie Ihre Interessen und Meinungen erfolgreich kommunizieren und entsprechendes Feedback erhalten. Gehen Sie schon deshalb auf Menschen zu. Erfolgreiche Diplomaten fragen nicht nur, was andere für sie tun können, sondern haben den anderen auch selbst etwas zu bieten. 

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